von Angelika Heiden
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26. Juni 2018
Das Buch "Alleingeburt" von Sarah Schmid hat mich sehr inspiriert. Nach 13 Seiten war ich überzeugt, niemanden und nichts für eine Geburt zu brauchen. Bereits vor dem Buch war ich der Ansicht, keinen Frauenarzt aufzusuchen und auch keinen Schwangerschaftstest zu machen, denn ich habe ja meinen Armlängentest für alle Antworten :-) Alle Arztangebote dienen nur dem eigenen Sicherheitsgefühl und sollen Antworten geben. Ich bin nach dem Buch noch mehr im Ur-Vertrauen und denke, dass alles was passiert, genau richtig ist. Ich brauche die Kontrolle nicht, die teilweise fürs Baby sehr bedenklich sein kann. Nach einer Ultraschalluntersuchung gelangen lt. Uwe Albrecht - Babys in eine Art Starre-Zustand, das möchte ich schon gar nicht. Und kann die Entwicklung des Babys in einer Starre gut voran schreiten? Aus energetischer Sicht merke ich auch, dass ich "nicht alleine" in meinem Körper bin. Ich gehe mit sovielen Themen in Resonanz, die nicht meine sind. Während der Geburt alleine zu sein, verschafft Vorteile. Du kannst keine Ängste oder andere Emotionen der anderen übernehmen und dich voll und ganz auf dich konzentrieren. Ich denke auch, dass man besser auf seine Intuition hören kann, ohne Ablenkung. Der Verstand soll in der intensiven Phase auch nicht mehr angesprochen werden, weil die Geburt dadurch gestört wird. Je entspannter du und das Baby bist, desto leichter wird alles. Diesen Vorgang haben schon soviele Frauen und Tiere erlebt, in den Industrieländern wird das Ganze sehr gepuscht, doch braucht man das? Oft sind die größten Geburtsängste rund ums Krankenhaus und Ärzte. Bei einer Alleingeburt übernimmt jeder die volle Verantwortung für sich und gibt Sie nicht ab. Ganz selbstbestimmt und sicher. Spreche ich mit anderen über dieses Thema, kommen oft die angstbehafteten eigenen und übernommenen Glaubenssätze und Glaubensmuster zum Vorschein. Jeder ist individuell und darf seine eigenen Erfahrungen machen, die sich komplett unterscheiden können. Es heisst ja, dass wir Schöpfer sind, also unser Leben selber kreieren. Ich entscheide mich, meine Realität nach meinen Wünschen und Vorstellungen zu leben und nicht die anderer. Abgrenzen ist da sehr wertvoll.